(kkl) - Die Leitung des Kernkraftwerks Leibstadt sah sich zu einer ausserordentlichen Massnahme gezwungen. Zwei Anlagenoperateure wurden fristlos entlassen. Während der Jahresrevision fälschten diese bei einer Kontrolle vorsätzlich ein Protokoll. Sie missbrauchten damit das in sie gesetzte Vertrauen. Der Vorfall wurde durch den Vorgesetzten, der das Protokoll hätte visieren sollen, unverzüglich entdeckt und weiter gemeldet. Auch die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) wurde umgehend informiert.
Die Kraftwerksleitung zeigt sich vom Tatbestand des Vertrauensmissbrauchs betroffen. Anderseits bestätigt das konsequente Verhalten der Unternehmung die hohe Sicherheitskultur und die funktionierende Qualitätssicherung. Zu keinem Zeitpunkt bestand ein Sicherheitsrisiko.
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