Revisionsbeginn im Kernkraftwerk Leibstadt
Am Montag, 31. Juli 2000, wird das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) aus Anlass der Jahresrevision für rund drei Wochen abgeschaltet. Der 16. Betriebszyklus mit Beginn am 2. September 1999 geht nach 333 Tagen zu Ende. In dieser Zeitspanne wurde ein neuer Produktionsrekord aufgestellt (8'544 Millionen kWh, bisheriger Höchstwert 8'342 Millionen kWh im Zyklus 1998/1999).
Während der bevorstehenden Revision werden an zahlreichen Anlageteilen Instandhaltungs- und Inspektionsarbeiten, auch präventiver Art, vorgenommen. Schwerpunkte im Revisionsprogramm bilden der Brennelementwechsel mit dem Ersatz von 140 der 648 Brennelemente sowie der Umbau der Hochdruckturbine im Zusammenhang mit dem Projekt Leistungserhöhung.
Die 400 KKL-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter werden während der Revision durch 600 zusätzliche Fach- und Hilfskräfte externer Firmen unterstützt. Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) verfolgt das Arbeitsprogramm. Ihr obliegt es auch, nach Abschluss der Revision und der Ueberprüfung des Zustandes der Anlage die Freigabe für das Wiederanfahren zu erteilen.
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