Logo Kernkraftwerk Leibstadt

Brennstoff

Woher kommt unser Brennstoff? Der Brennstoff des KKL wird von der Axpo AG, welche die Geschäftsleitung der KKL AG inne hat, für KKL und zugleich auch für die Kraftwerke Beznau 1 und 2 eingekauft. Zurzeit stammt das Uran des KKL aus Russland.

Die Brennelemente werden im Ausland gefertigt, in spezielle Behälter verpackt und in ganz normalen Lastwagen ins KKL geliefert. Denn solange Uran nicht im Kernreaktor war und bestrahlt wurde, ist es ungefährlich. Zurzeit sind im KKL Brennelemente des Typs Optima2 (Westinghouse) und Atrium XM (Areva) im Einsatz. Verbrauchte, sogenannt abgebrannte Brennelemente, werden bei der Jahreshauptrevision ausgewechselt.

Jedes der 648 Brennelemente im Leibstädter Reaktor enthält bis zu 180 Kilo Uran in Form von Uranoxid (UO2)
 
KKL verwendet in seinem Kernreaktor keinen Mischoxid-Brennstoff aus der Wiederaufarbeitung.

Wie hoch ist der Verbrauch? KKL verbraucht jährlich 130 Brennelemente, was rund 230 Tonnen Natururan, resp. 23 Tonnen angereicherten Urans oder rund 1040 Kilo des spaltbaren U-235 entspricht. Uran ist sehr schwer und energiedicht. Die 23 Tonnen Uran haben ein Volumen von nur zirka einem Kubikmeter und hätten deshalb leicht im Stauraum eines Mittelklasse-Combiwagens Platz. Aus dieser kleinen Menge Brennstoff macht das KKL jedes Jahr Strom für mehr als eine Millionen Menschen! Der entstehende hochaktive Abfall, also das verbrauchte U-235, nimmt übrigens genauso wenig Raum ein – rund 50 Liter fallen davon an pro Jahr.

Was kostet der Brennstoff? Für das KKL betrugen 2007 die Brennstoffkosten 0,4 Rappen pro erzeugte Kilowattstunde Strom bei gesamten Gestehungskosten von 4.72  Rappen pro Kilowattstunde.


 

Neuigkeiten

Zur Medienmitteilung "Freigabe für zeitlich begrenzte Legionellenbekämpfung"


Werksbesuch

Kernenergiediskussionen 
überall - informieren Sie
sich vor Ort

 
kkl.ch © 2012 Kernkraftwerk Leibstadt AG, CH-5325 Leibstadt, Tel. +41 56 267 71 11