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Generator

Der Generator wandelt die mechanische Energie, also die Bewegungsenergie der Turbine in elektrische Energie um. Er ist dazu starr an den Niederdruckteil der Turbine gekoppelt. Die gigantische mechanische Leistung der KKL-Turbinen (1'665'000  PS) wird so durch Drehung der Turbinenwelle (Achse) auf die Generatorwelle übertragen.

Wie ist ein Generator aufgebaut? Der KKL-Generator ist weltweit die einzige und grösste Maschine dieser Bauart und somit ein Unikat. Er hat eine Nennscheinleistung von 1'318 MVA (Mega Volt Ampere ) sowie eine Klemmenspannung von 27'000 Volt. Seine technischen Daten sind beeindruckend:
Es handelt sich um einen zweipoligen Generator, weshalb sich der Rotor mit 3'000 Umdrehungen pro Minute drehen muss, um eine Frequenz von 50 Hz zu erzeugen. In dem 4 Meter hohen und 10 Meter langen Gehäuse verbirgt sich ein 8 Meter langer Stator von 520 Tonnen Gewicht. Der Rotor wiegt zusätzliche 95 Tonnen. Die Welle der gesamten Einheit ist 15 Meter lang. Der erzeugte Strom geht über drei Phasen ans Netz.

Während des Betriebs muss der Generator gekühlt werden. Dafür wird eine für Grossgeneratoren übliche Mischkühlung aus Wasser und Wasserstoffgas verwendet. Der Stator wird mit Reinstwasser (Deionatwasser) gekühlt, das in Hohlleitern zwischen den Wicklungsstäben zirkuliert, der Rotor mit Wasserstoffgas.

Insgesamt hat das Kraftwerk eine elektrische Leistung von 1'220 MW, wovon es 55 MW für seinen Eigenbedarf benötigt. Die elektrische Netto-Leistung der Anlage beträgt somit 1'165 MW.

Der vom Generator abgeleitete Strom wird auf drei luftgekühlte Stromleitungen verteilt und ist über eine Art riesigen Stecker, den sogenannten Generatorschalter, mit den wegführenden Stromleitungen verbunden. Für den Eigenbedarf des Kraftwerks stehen zwei Eigenbedarfstransformatoren zur Verfügung.

Gibt es auch Notstromsysteme?Steht der Generator still, wie beispielsweise in der Revision oder bei einer Schnellabschaltung, kann der Eigenbedarf durch Fremdeinspeisung von Aussen gedeckt werden. Dazu ist das KKL direkt mit den Schaltanlagen Beznau und Laufenburg verbunden. Sollte es zu einem Ausfall der externen Stromversorgung kommen, kann mit Hilfe von mehrfach vorhandenen Notstromdieselgeneratoren der notwendige Eigenbedarf gedeckt werden. KKL besitzt aus diesem Grund drei Notstromdiesel in Aussengebäuden. Jeder hat eine Dauerleistung von 4'595 kW (6'250 PS), was etwa der Motorenleistung von 16 Vierzigtonnen-Lastwagen entspricht. Zusätzlich stehen zwei kleinere Notstromdiesel im SEHR-Bunker (s.o.) zur Verfügung. Diese haben je eine Leistung von 2'200kW (3'000 PS). Alle Notstromdiesel sind ständig vorgewärmt und benötigen vom Start bis zur Volllast maximal 8 Sekunden.

 

Generatorschaden 2005In der Nacht des 28. März 2005 kam es im Generator des KKL zu einem Kurzschluss. Der Reaktor musste abgeschaltet werden und das KKL stand für rund fünf Monate still. Informationen dazu finden Sie im Archiv unter Medienmitteilungen.

 


 

PUBLIKATIONEN

Alles zum 2009
im neuen Geschäftsbericht.


Veranstaltungen

KKL-Lauf
13. November 2010
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Neuigkeiten

Medienmitteilung
vom 1. September 2010
zur Strahlenexposition

 
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