Brennstoff und Entsorgung

Den Brennstoffeinkauf des KKL tätigt die Axpo Power AG. Aktuell bezieht das KKL sein Uran aus Kanada und Russland.

Die Brennelemente werden im Ausland gefertigt und ins KKL geliefert. An der Oberfläche der Brennelemente ist keine Radioaktivität vorhanden und können so problemlos per Lkw transportiert werden.

Jedes der 648 Brennelemente im KKL-Reaktor enthält ca. 180 Kilogramm Uran in Form von Uranoxid (UO2). Das KKL verwendet in seinem Reaktor keinen Mischoxid-Brennstoff aus der Wiederaufarbeitung.

Schnittzeichnung eines Brennelements

Schnittzeichnung eines Brennelements. 180kg Uranoxid sind in einem Brennelement enthalten. Die einzelnen Brennstofftabletten heissen «Pellets». (Klicken zum Vergrössern)

Was passiert beim Brennelementwechsel während der Jahreshauptrevision?

Pro Jahr werden ca. 125 neue Brennelemente eingesetzt, dies entspricht einer Gesamtmenge von 23 Tonnen Uranoxid. Uran ist sehr energiedicht und somit schwer. Das Volumen aber beträgt lediglich einen Kubikmeter. Dies entspricht nicht einmal dem Volumen des Kofferraums eines Pkw-Kombi. Aus dieser kleinen Menge Brennstoff macht das KKL jedes Jahr Strom für zwei Millionen Haushalte.

Der entstehende hochradioaktive Abfall (das verbrauchte U-235) nimmt übrigens sehr wenig Raum ein. Rund 50 Liter fallen davon  pro Jahr an.

Wie entsorgt das KKL die Brennelemente?

Das Kernkraftwerk Leibstadt lagert seine abgebrannten Brennelemente und Betriebsabfälle in der Zwischenlager Würenlingen AG (ZWILAG). Dort werden sämtliche schwach-, mittel- und hochaktiven Abfälle der fünf Schweizer Kernkraftwerke gelagert. Die Lagerkapazitäten der Zwilag wurden bei der Errichtung so berechnet, dass sämtliche radioaktiven Abfälle inklusive Restanzen aus dem Rückbau bis zum Betrieb eines Tiefenlagers sicher gelagert werden können.

Brennelemente im Wasser

Während der Revision werden standardmässig abgebrannte Brennelemente ausgetauscht und durch neue ersetzt. Das geschieht alles unter Wasser.

Abtransport und Entsorgung

Ein Transport mit abgebrannten Brennelementen macht sich auf den Weg in die Zwilag in Würenlingen (AG). Dort werden die Elemente zwischengelagert und kühlen über mehrere Jahre ab. Später sollen sie in der Tiefe gelagert werden.


Aktualität

Das KKL startet Vorversuche mit Chlordioxyd zur Desinfektion des Hauptkühlwassers.

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