Mobile Navigation ein/aus

Kontrollbehörden und Aufsicht

Die geltenden gesetzlichen Anforderungen umfassen Vorschriften zur nuklearen Sicherheit, zum Strahlenschutz und zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle im Rahmen der schweizerischen Gesetzgebung.

Das Kernkraftwerk Leibstadt kontrolliert sich selbst sehr intensiv. Aber natürlich arbeitet das KKL in der Aufsicht und Kontrolle auch mit nationalen und internationalen Organen zusammen.

Sicherheitsanalysen als Kontrollen

Ein Team von Experten erstellt wichtige Analysen um das Sicherheitsverhalten des Kraftwerks auch in Extremsituationen zu gewährleisten.

Das KKL erfüllt alle Anforderungen jederzeit

Darüber hinaus sind die Schweizer Kernkraftwerke wie kein anderer Industriezweig in ein dichtes Überwachungsnetz eingebettet. Dazu gehören in der Schweiz:

Internationales Aufsichtsgremium ist die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA). Die IAEA überwacht per Video und rund um die Uhr die zentralen Elemente der Anlage. Darüber hinaus führt sie regelmässig Inspektionen durch. Den EU-Stresstest der europäischen Kernenergieanlagen im Jahr 2012 bestand das KKL mit Bestnoten.

Bundesamt für Energie (BFE)

Über Bewilligungen für den Bau, den Betrieb und die Änderung von Kernanlagen entscheidet der Bundesrat. Das Bundesamt für Energie (BFE) gehört zum Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), wirkt bei der Durchführung der atomrechtlichen Bewilligungsverfahren mit und bereitet die Entscheide des Bundesrats vor. Es erteilt Transportgenehmigungen für Kernbrennstoffe und radioaktive Abfälle. Das BFE hat zudem die Aufsicht über den Sabotageschutz von Kernanlagen und leitet die international vorgeschriebene Kontrolle und Buchhaltung über die spaltbaren Materialien. Es ist verantwortlich für die Erarbeitung von Grundlagen für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle und die Kernenergiegesetzgebung.

Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI)

Bundesrat und BFE stützen ihre Entscheide auf Gutachten des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI). Diese Aufsichtsbehörde ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit, wird aber vollumfänglich von den Kernkraftwerksbetreibern finanziert.

Das ENSI beaufsichtigt und beurteilt die nukleare Sicherheit und den Strahlenschutz in den schweizerischen Kernanlagen, zu denen neben den Kernkraftwerken auch Einrichtungen zur Konditionierung und Lagerung der radioaktiven Abfälle gehören. Das ENSI führt Inspektionen durch, überwacht den sicherheitstechnischen Zustand und die Einhaltung der Vorschriften, formuliert Auflagen an die Betreiber und informiert die Öffentlichkeit.

Internationale Atomenergieaufsichtsbehörde (IAEA)

Auch die Internationale Atomenergieaufsichtsbehörde der UNO (IAEA) wacht über die Anlagen aller Länder, die den internationalen Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen (Atomwaffensperrvertrag) und das Abkommen über die Anwendung von Sicherungsmassnahmen (Garantieabkommen) unterzeichnet haben.

Wichtige Anlageteile werden auch im KKL von der IAEA laufend mit Kameras überwacht. Der Reaktor wird zudem nach der jährlichen Revision und dem Brennstoffwechsel an drei Schlüsselstellen von der IAEA versiegelt. So ist sichergestellt, dass keinerlei Kernbrennstoff entnommen und zweckentfremdet werden kann. Auch führt die IAEA regelmässig Inspektionen durch.

Generalversammlung 2017

Generalversammlung der Kernkraftwerk Leibstadt AG

mehr Informationen

Oxidationen an den Brennelementen

Hier finden Sie die aktuellsten Informationen zum Thema.

mehr Informationen