Hintergrund zur Abschaltung wegen Ölleckage

Am Donnerstag 4. Juli 2019 wurde das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) wegen einer Ölleckage abgeschaltet.

Die betroffene Dichtung konnte rasch instandgesetzt werden. Am 6. Juli nahm das KKL die Stromproduktion wieder auf.

Hintergrund zur Abschaltung wegen Ölleckage

Am Donnerstag 4. Juli 2019 wurde das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) wegen einer Ölleckage abgeschaltet.

Die betroffene Dichtung konnte rasch instandgesetzt werden. Am 6. Juli nahm das KKL die Stromproduktion wieder auf.

Fragen und Antworten

Was war die Ursache?

Die Ursache der Leckage war eine Dichtung, die dem hohen Druck im Hydrauliksystem des Ventils eines Pumpensystems nicht standhielt.

Welchen Zweck hat das Hydrauliksystem?

Das Hydrauliksystem steuert das Ventil, das zum Pumpensystem eines Wasserkreislaufes im Reaktorgebäude gehört.

Wie wurde das Problem behoben? Wie wird verhindert, dass das wieder geschieht?

Die defekte Dichtung konnte am Freitag repariert werden; die vergleichbaren Verbindungen wurden ebenfalls erneuert und das ganze Hydrauliksystem des betreffenden Ventils wurde unter Druck getestet.

War die Sicherheit gefährdet?

Nein. Es besteht eine Vielzahl mehrfacher, redundanter Absicherungen. So wurde auch diese Störung rechtzeitig und richtig erkannt und mit einer geordneten Abschaltung reagiert.

Können Sie ausschliessen, dass schon bald das nächste Ereignis das KKL zwingt, wieder abzuschalten?

Zum hohen Sicherheitsstandard in einem Kernkraftwerk gehört ein schrittweises Anfahren, vor und nach Beginn der Stromproduktion bis zum Normalbetrieb nach rund 48 Stunden. Trotz intensiver Wartung, Instandhaltung und Kontrolle können gerade im Anfahrprozess Ereignisse wie das am 4. Juli auftreten. Die darauf erfolgte geregelte Abschaltung zeigt, dass das KKL solche Abweichungen erkennt und angemessen reagieren kann.

Aktualität

Das KKL startet Vorversuche mit Chlordioxyd zur Desinfektion des Hauptkühlwassers.

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