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Start in die Jahresrevision nach einem Meilenstein in der Stromproduktion

Am kommenden Montag, 29. Juni 2020, geht das KKL für die rund sechswöchige Jahreshauptrevision vom Netz.

Seit der Inbetriebnahme 1984 hat das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) über 300 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Am kommenden Montag, 29. Juni 2020, geht das KKL für die rund sechswöchige Jahreshauptrevision vom Netz.

Während der Revisionsabstellung ersetzt das KKL im Reaktorkern 136 der insgesamt 648 Brennelemente. Weitere Schwerpunkte der Revision sind Instandhaltungs- und Inspektionsarbeiten sowie wiederkehrende Prüfungen an Systemen und Komponenten. Hinzu kommen einzelne Erneuerungsarbeiten an Leittechnik und Steuerungssystemen.  

Angesichts der Corona-Situation hat das Kernkraftwerk Leibstadt Anfang April seine Jahreshauptrevision um zwei Monate verschoben und die geplanten Arbeiten gestrafft. Der zeit- und personalintensive Austausch des Turbinenkondensators im Maschinenhaus soll nun 2021 durchgeführt werden. In der Revision 2020 werden nur noch 800 externe Fachkräfte eingesetzt, von denen maximal etwa 450 gleichzeitig auf dem Kraftwerksareal anwesend sein werden. Zudem werden strenge Distanzregeln und Schutzmassnahmen umgesetzt.

 

Hohe Stromproduktion

Im letzten Produktionszyklus seit dem 3. Juli 2019 hat das KKL mehr als 10 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Dies entspricht einem Sechstel des jährlichen Stromverbrauchs der Schweiz.

Seit der Inbetriebnahme 1984 hat das KKL über 300 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Dadurch wurden im Vergleich zur Produktion mit Gas-Kombikraftwerken über 110 Millionen Tonnen CO2 eingespart.

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