Verzögerung der Wiederinbetriebnahme

Vorsorgliche Massnahme verzögert die Wiederinbetriebnahme bis voraussichtlich gegen Ende Dezember 2017.

Neuauslegung des Reaktorkerns verzögert die Wiederinbetriebnahme

Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) tauscht 24 Brennelemente aus, die nicht den Spezifikationen entsprechen. Diese vorsorgliche Massnahme bedingt eine Neuauslegung des Reaktorkerns. Die Wiederinbetriebnahme verzögert sich bis voraussichtlich gegen Ende Dezember 2017.

Das KKL informierte am 30. Oktober 2017 über die mehrtägige Verlängerung der Jahreshauptrevision, weil 16 Brennelemente nicht den Spezifikationen entsprachen und ersetzt werden müssen. Mittlerweile ergaben Abklärungen beim Lieferanten, dass weitere Brennelemente im 648 Brennelemente umfassenden Reaktorkern von den gleichen Spezifikationsabweichungen betroffen sind. Das Kernkraftwerk Leibstadt hat sich entschieden, diese Brennelemente ebenfalls vorsorglich noch während der laufenden Jahreshauptrevision zu ersetzen.

Durch den Ersatz der Brennelemente wird eine Neuauslegung des Reaktorkerns einschliesslich eines umfassenden Freigabeprozesses durch die Aufsichtsbehörde notwendig. Als Folge verzögert sich die Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks bis voraussichtlich gegen Ende Dezember 2017.

Der Ersatz steht in keinem Zusammenhang mit den Brennelement-Oxidationen. Diese entstanden im laufenden Anlagebetrieb.

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI wurde informiert.

 

Medienmitteilung vom 8. November 2017

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