Jahresabschluss 2018 der Kernkraftwerk Leibstadt AG

Das Kernkraftwerk Leibstadt produzierte 2018 netto 7'799 GWh Strom. Die Jahreskosten betrugen 564.5 Millionen Schweizer Franken.

Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) erzeugte im Berichtsjahr 7‘799 Gigawattstunden (GWh) Strom und steigerte damit das Produktionsvolumen um fast 40 Prozent. Die mittlere Leistung der Anlage blieb 2018 weiterhin, wie behördlich angeordnet, auf durchschnittlich 86 Prozent beschränkt.

Am 1. August 2018 übernahm Michael Kessler die Kraftwerksleitung von Andreas Pfeiffer.

Bis zum Beginn der Jahreshauptrevision am 17. September 2018 war die Anlage konstant und ohne Unterbruch in Betrieb. Sie trat im Anschluss an die Revisionsarbeiten am 2. November 2018 in ihren 35. Betriebszyklus ein.

Die Produktionskosten betrugen 7.24 Rp./kWh (Vorjahr: 6.43 Rp./kWh), was auf  höhere Jahreskosten von CHF 564.5 Mio. zurückzuführen war (Vorjahr: CHF 361.4 Mio.). Treibend in dieser Hinsicht war im Wesentlichen die Performance der Stilllegungs- und Entsorgungsfonds, die 2018 negativ ausfiel.
Das KKL zahlte 2018 insgesamt CHF 38.4 Mio. in die Fonds ein.

Die Erneuerungs- und Modernisierungsinvestitionen zur Erhöhung der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Anlage sowie die Investition in die Brennelemente betrugen im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt CHF 53.1 Mio. (Vorjahr: CHF 93.9 Mio.).  

Der Jahresabschluss 2018 der Kernkraftwerk Leibstadt AG ist heute, 28. März 2019, vom Verwaltungsrat genehmigt worden. Die Publikation des gesamten Geschäftsberichts im Internet ist für den 29. April 2019 geplant. Die Generalversammlung findet am 27. Juni 2019 statt.

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