Rückblick auf das Betriebsjahr 2016

Das Kernkraftwerk Leibstadt produzierte im vergangenen Jahr 6‘075 GWh Strom.

 

Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) produzierte im vergangenen Jahr 6‘075 GWh Strom (2015: 8‘599). Grund für den Produktionsrückgang gegenüber dem Vorjahr ist ein verlängerter Anlagestillstand aufgrund von Befunden an Brennelementen.

Die Stromproduktion des Kernkraftwerks Leibstadt lief bis zur geplanten Jahreshauptrevision im August und bis auf wenige Lastabsenkungenwegen Systemtests ohne Unterbruch auf konstant hohem Niveau.

Die für die Jahreshauptrevision geplanten Arbeiten konnten fristgerecht innert 25 Tagen realisiert werden. Dabei wurden in erster Linie routinemässige Instandhaltungsarbeiten sowie umfassende Prüfungen an Komponenten, Armaturen und Systemen durchgeführt.

Im Rahmen der Brennstoffinspektionen während der Jahreshauptrevision wurden lokale Verfärbungen (Anzeichen für Oxidation) an mehreren Hüllrohren der Brennelemente entdeckt, was in der Folge zu einem verlängerten Stillstand der Anlage führte. Die umfangreichen Analysen und Untersuchungen, die Instandstellung der betroffenen Brennelemente sowie die für den nächsten Betriebszyklus notwendigen Sicherheitsbewertungen konnten planmässig im Dezember abgeschlossen werden. Gleichzeitig wurde der Freigabeantrag zur neuen Kernbeladung und Kernfahrweise beim Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) eingereicht. Das Wiederanfahren der Anlage ist auf Februar 2017 geplant.

Im vergangenen Jahr konnten wichtige Grossprojekte fortgesetzt bzw. abgeschlossen werden. So wurden die neue Elektrowerkstatt in Betrieb genommen und die Grosskomponenten Wasserabscheider-Zwischenüberhitzer und Kondensator für den Einbau in der Jahreshauptrevision 2017 resp. 2019 fertiggestellt. Zudem wurde weiter in die Instandhaltung, Modernisierung und Sicherheit der Anlage investiert.

Auf 1.1.2017 übergab Dr. Stephan Döhler, Divisionsleiter Kernenergie der Axpo Power AG, die übergeordnete Geschäftsführung an seinen Nachfolger Dr. Willibald Kohlpaintner. Die Leitung des Kraftwerks liegt unverändert bei Dr. Andreas Pfeiffer und seinem Leitungsteam vor Ort.

Download: KKL Medienmitteilung vom 9.1.2017

 

 

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