Kernkraftwerk Leibstadt zurück am Netz

Drei Tage nach der automatischen Abschaltung nach einer technischen Störung im nicht-nuklearen Teil des Kernkraftwerks Leibstadt (KKL) ist das KKL heute Dienstagmorgen wieder ans Netz gegangen.

Sicherheit hat im Kernkraftwerk höchste Priorität. Deshalb ist die Anlage so aufgebaut, dass bestimmte technische Störungen zu einer sicherheitsgerichteten, automatischen Abschaltung der Anlage führen.

Die Untersuchung der technischen Störung vom letzten Samstagmorgen ergab, dass zunächst das elektrische Turbinenüberwachungssystem fehlerhaft ansprach und deshalb die Turbinengruppe automatisch abgeschaltet wurde. Aufgrund eines verzögert reagierenden Dampfventils ebenfalls im nicht nuklearen Teil wurde darauf auch der Reaktor automatisch abgeschaltet. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt bestand zu keiner Zeit.

Seither wurden alle betroffenen elektrischen Baugruppen im Turbinenüberwachungssystem ausgetauscht und das Dampfventil wieder instandgesetzt.

Gestern Abend konnte das KKL darauf in Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde ENSI das Wiederanfahren in die Wege leiten. Heute Dienstagmorgen, 7.50 Uhr, wurde das Kraftwerk mit dem Stromnetz verbunden und hat nun die Stromproduktion wieder aufgenommen.

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